Die Rainbow Paper Initiative Hannover ist einer der vielen Äste aus dem großen Baum, der als Symbol des Rainbow Paper für die Vielfalt der europäischen Gesellschaften steht. Im September 2009 wurde die Initiative mit Hilfe von Gründungsmitgliedern aus Wirtschaft, Politik, Kunst und sozialen Feldern in einen gemeinnützigen Verein überführt.

Was bisher geschah:
Die Culture Action Europe, eine Partnerinitiative der Europäischen Kulturstiftung, schuf 2007 mit der CIVIL SOCIETY PLATFORM FOR INTERCULTURAL DIALOGUE eine starke zivilgesellschaftliche Stimme, die einen aktiven Beitrag zum Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 leisten will. Bisher sind 80 Organisationen der Initiative beigetreten. Ziel ist, europaweit eine höhere Wertschätzung für Vielfalt zu vermitteln und auch die Befähigung, mit ihr umzugehen und aus ihr Nutzen zu ziehen.
Organisationen aus Kunst und Kultur, aus Erziehung, Jugend, Sozialem, Menschenrechten, Migration, Anti-Diskriminierung etc. sind als gleichberechtigte Partner zur Mitarbeit eingeladen. Übergreifende Zusammenarbeit soll den interkulturellen Dialog verbessern.
Im Sommer 2007 veröffentlichte die Civil Society Platform einen internationalen Aufruf zur Einreichung von Beiträgen, die in das sogenannte ‘Rainbow Paper’ eingehen sollten - eine Zusammenstellung politischer Empfehlungen aus allen Bereichen zum Thema interkultureller Dialog.
Eine erste Analyse der weitreichenden Befragung wurde im September 2007 auf dem Cultural Forum for Europe vorgestellt und diskutiert. Mehr als 800 Repräsentanten der Zivilgesellschaft nahmen an diesem Forum teil. http://www.culturalforum.pt/
Das ‘Rainbow Paper’ enthält konkrete Beispiele aus der interkulturellen Praxis und ist die Grundlage der politischen Kampagne der Plattform im Jahr 2008. Die Plattform ist von der Europäischen Kommission zur Teilnahme an einer informellen Kontaktgruppe zum Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 eingeladen worden. Das ‘Rainbow Paper’ wurde inzwischen von 800 Unterzeichnern bestätigt. Informieren Sie sich. Unterzeichnen auch Sie dieses Papier, das Politik um interkulturelle Strategien bereichert.